1914 lieferte Henschel zwei Lokomotiven an die heerestechnische Prüfungskommission. Die beiden Lokomotiven waren bis auf kleine Unterschiede beim Kessel baugleich. Der Hauptunterschied ist, dass eine Lokomotive (99 6101) ein Heißdampftriebwerk erhielt und die andere (99 6102) ein Naßdampftriebwerk. Geprüft wurde bei einem Manöver württembergischer Eisenbahnpioniere das bei "Drei Annen Hohne" stattfand. 1917 konnte die Nordhausen-Wernigeroder-Eisenbahn die Heißdamplok und drei Jahre später die Naßdampflok erwerben. Beide Lokomotiven dienten bei der NWE für den Rollbockverkehr.
Die Dampflok wird mit einem zustarken Bühlermotor ausgerüstet und kann in analoger Version mit Dampferzeuger unter der
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bestellt werden, Preis 599,95 €uro
Unter der
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kann die Dampflok in digitaler Ausführung mit Sound und Dampferzeuger bestellt werden, Preis 799,95 €uro.
Bei den Harzer Schmalspurbahnen sind noch heute - genau wie vor über 100 Jahren - Mallet-Lokomotiven beheimatet, die ihre Leistung immer noch im Zugdienst beweisen. Hier sind die derzeit einzigen betriebsfähigen Mallets in Deutschland zu finden. Sie dürften außerdem das wohl höchste Dienstalter aller deutschen Dampflokomotiven besitzen, denn sie sind zum Teil seit 1897, mit Ausnahme kürzerer Pausen, ununterbrochen im Einsatz. Die Strecken im Harz weisen lange Steigungen mit bis zu 25 ‰ auf, die höchste Anforderungen sowohl an das Material als auch das Personal stellen.
Seit Inbetriebnahme der Nordhausen-Wernigeroder Eisenbahn (NWE, "Harzquer- und Brockenbahn") spielten Mallet-Loks auf der Strecke eine dominierende Rolle. Noch im Jahr 1897, als die ersten Teilabschnitte in Betrieb gingen, wurden die ersten Mallets geliefert. Insgesamt bauten die Lokomotivfabrik Arnold Jung, Jungenthal und die Mecklenburgische Waggonfabrik Güstrow bis 1901 zwölf baugleiche B'Bn4vt-Mallets für die NWE, die in den ersten zehn Jahren fast den gesamten Verkehr abwickelten. Leider beschlagnahmten die Militärischen Feldeisenbahnen mit Beginn des ersten Weltkrieges sechs Maschinen, die allesamt im Krieg verloren gingen. Infolgedessen nummerierte die Bahngesellschaft im Jahr 1918 die verbliebenen sechs Lokomotiven um. Sie trugen nun die Nummern 11 bis 16. Eine Lok (NWE 12, ex 20) verunglückte am 06.07.1927 schwer im Thumkuhlental bei Wernigerode und stürzte einen hohen Damm hinunter. Sie wurde an Ort und Stelle zerlegt. Somit verblieben nur noch fünf Loks. Diese Maschinen, die 1949 die DR-Nummern 99 5901 bis 5905 erhielten, kamen ab 1956 zur Selketalbahn, da dort Triebfahrzeugmangel herrschte und in Wernigerode die ersten Neubauloks der Reihe 99.72 eintrafen.
Das Modell der Malletlok erhält zwei zugstarke Bühlermotore. Die Bauteile werden aus Luran S und HDPE gefertigt. Sie können das Modell unter der
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in analoger Ausführung mit Dampferzeuger und wechselnder Beleuchtung ordern, Preis 899,95 €uro.
Das Modell in digitaler Ausführung mit Sound und Dampferzeuger und wechselnder Beleuchtung kann unter der
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geordert werden, Preis 1099,95 €uro.